Der Hard Bop Jazz

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Der Bepop läutete einst eine neue Spielart des Jazz ein. Der Hard Bop ist hingegen eine Variante der frechen Jazz-Strömung. Dabei darf man sich von dem Wort “Hard” nicht täuschen lassen: Hard Bop klingt alles andere als hart, nämlich ziemlich poppig. Er vereint die Rhythmik von Jazz-Musik mit melodischen Elementen des Blues, Gospel und Soul. Typische Instrumente sind dabei wenig überraschend Klavier, Schlagzeug, Trompete, Posaune, Bass und Saxophon. Dabei hebt sich gerade das Bass-Spiel vom herkömmlichen Jazz ab, es ist in den Vordergrund gerückt und sehr akzentuiert. Ansonsten tragen meist Klavier und Saxophon die Melodie, was auch an manche afroamerikanische Pop-Varianten erinnert.
Als Vater des Hard Bop gilt Art Blakey, den man auch unter dem Namen Abdullah Ibn Buhainah kennt. Er ist Schlagzeuger und stammt aus Pittsburgh, zog aber schließlich nach New York, dem damalige Mekka des Jazz’ und Hard Bops. Er führte die Band “The Jazz Messengers” an, die aus der bereits 1947 gegründeten Formation “Seventeen Messengers” entstand. Auf ihn geht auch der Hard-Bop Nachwuchs-Förderpreis zurück. Auch andere Größen der Jazz-Szene haben sich im Hard Bop ausgetobt: So etwa Miles Davis, Donald Byrd und John Coltrane. Die jedoch wohl zweitwichtigste Formation des Hard Bop nach den “Jazz Messengers” ist das “Clifford Brown & Max Roach Quintet”, das vom Trompeter Clifford Brown und dem Schlagzeuger Max Roach ins Leben gerufen wurden.
Das Genre entwickelte sich unter vielen moderneren Strömungen und im Laufe der Jahre immer mehr in eine soulige Richtung. Zu verdanken ist das unter anderem dem Saxophonisten Julian Cannonball Adderley, der einige Jahre mit dem weltberühmten Trompeter Miles Davis um die Welt tourte. Er spielte mit seinem eigenen Quintet, dem “Cannonball Adderley Quintet”, Hard Bop-Songs mit erheblich mehr Soul als etwa noch Art Bakley und ließ so den Soul Jazz entstehen.
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