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		<title>Modern Jazz von William Parker</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[William Parker]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe der Jahre hat sich die Musik ver&#228;ndert. Sie ist durchzogen von heftigen Popz&#252;gen, die einflie&#223;en in eine Welt aus Rap und kommerzieller Musik. Kaum jemand h&#246;rt noch Jazz-Musik, nein, lieber scharfe E-Gitarren, die sich abwechseln mit rockigen Kl&#228;ngen und dem Beben des Schlagzeuges. Sinnige Texte: Fehlanzeige. Da wird der Regen besungen, irgendein Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4298" class="wp-caption alignleft" style="width: 132px"><img class="size-medium wp-image-4298" title="Â© Benjamin Haas - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2012/02/wpid-58c0b9a223317377f525b0597ee08b2c.jpeg" alt="Â© Benjamin Haas - Fotolia.com" width="122" height="200" /><p class="wp-caption-text">Â© Benjamin Haas - Fotolia.com</p></div>
<p>Im Laufe der Jahre hat sich die Musik ver&auml;ndert. Sie ist durchzogen von heftigen Popz&uuml;gen, die einflie&szlig;en in eine Welt aus Rap und kommerzieller Musik. Kaum jemand h&ouml;rt noch Jazz-Musik, nein, lieber scharfe E-Gitarren, die sich abwechseln mit rockigen Kl&auml;ngen und dem Beben des Schlagzeuges. Sinnige Texte: Fehlanzeige. Da wird der Regen besungen, irgendein Weg oder aber wie immer die Liebe. Das muss nicht einmal unbedingt schlecht sein, ist es aber bisweilen leider zu h&auml;ufig gewesen. Back to the roots, zur&uuml;ck zum Ursprung, sollte es gehen, k&ouml;nnte man zumindest meinen. Was ist eigentlich mit der pfiffigen Jazz-Musik, die uns unsere Beine schwingen l&auml;sst?&nbsp;</p>
<p>William Parker ist ein afroamerikanischer Vertreter der Jazz-Musik. Es ist nicht schn&ouml;de, was er da spielt, sondern eher modern. Seine Musik ist eine Inspiration aus Liedtexten, die geschrieben worden sind von Amiri Baraka. Gesungen werden sie sehr laut und bombastisch &ndash; wenn man das in der Jazzmusik sagen darf &ndash; von der S&auml;ngerin <a href="http://www.allaboutjazz.com/php/musician.php?id=18713">Leena Conquest</a>.</p>
<p>Parker ist ein anderer K&uuml;nstler als die, die scheinheilige Statements von sich abgeben. Er ist genau das Gegenbeispiel so vieler K&uuml;nstler, die nur von Tradition und Kulturbewahrung reden, denn er vollzieht das und legt die Messlatte hoch. Das, was er in seinen Liedern zum Ausdruck bringen will, versucht er auch fernab der Musik umzusetzen und engagiert sich sozial und auf politisicher Ebene.&nbsp;</p>
<p>Unter Cecil Taylor lernte er sehr viel. Dem Tagesspiegel sagte er einmal einen sehr tief bedeutenden Satz: &#8220;Was ich bei Taylor lernte, war, dass musikalische Stilistik keine Bedeutung hat. Ich konnte aus all den Songs w&auml;hlen, die in der Welt existieren, und das zeigte mir, wie weit man gehen kann &ndash; grenzenlos.&#8221; Allein dieses Zitat zeigt, in welcher Kategorie Parker anzutreffen ist.&nbsp;</p>
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		<title>Legende verstorben &#8211; Etta James</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sängerin]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>

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		<description><![CDATA[Um eine der oder sogar die begnadeteste Bluess&#228;ngerin zu werden, bedarf es neben einer geh&#246;rigen Portion Talent auch der F&#228;higkeit, am Abgrund zu balancieren und den dazu passenden Lebensstil. Dies alles hat Etta James mitgebracht. Die S&#228;ngerin, nun kurz vor ihrem 74. Geburtstag verstorben, hat ein bewegtes Leben gelebt, und mit ihren Songs viele zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3845" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3845" title="Â© U.P.images - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2012/01/wpid-c32c9f7b03b056c37186c81d2bc8966e.jpeg" alt="Â© U.P.images - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">Â© U.P.images - Fotolia.com</p></div>
<p>Um eine der oder sogar <em>die</em> begnadeteste Bluess&auml;ngerin zu werden, bedarf es neben einer geh&ouml;rigen Portion Talent auch der F&auml;higkeit, am Abgrund zu balancieren und den dazu passenden Lebensstil. Dies alles hat Etta James mitgebracht. Die S&auml;ngerin, nun kurz vor ihrem 74. Geburtstag verstorben, hat ein bewegtes Leben gelebt, und mit ihren Songs viele zu Tr&auml;nen ger&uuml;hrt.</p>
<p>Begonnen hat ihre Karriere, als sie 14 jahre alt war. Entdeckt vom <a href="http://www.johnnyotisworld.com/">Musiker Johnny Otis</a> an einer Stra&szlig;enecke, fand sie sich kurze Zeit sp&auml;ter auf der B&uuml;hne wieder, im Jahr 1960 hatte sie ihren ersten Plattenvertrag beim einflussreichen Blueslabel Chess in Chicago. Der Song &#8216;All I could do was cry&#8217; war ihr erster Hit, Markenzeichen schon damals ihre wunderbar rauchige Stimme, die wenn sie wollte so br&uuml;chig klingen konnte, dass es die Zuh&ouml;rer erschaudern l&auml;sst.</p>
<p>In ein Genre hat sie sich nicht einordnen lassen, egal ob Blues, Soul oder Americana, sie war auf allen B&uuml;hnen zu Hause, ihr Repertoire reichte von bitteren Balladen bis hin zu fr&ouml;hlichen RnB-Songs. Im Chicago hat sie nicht nur Muddy Waters, Chuck Berry und Bo Diddy kennen gelernt, sondern auch den sogenannten Sportin Life, ein ganz bestimmter Lebensstil, der alles andere als gesund ist. Erst in den 1970er Jahren hat sie es geschafft, sich aus dem Sumpf ihrer Heroinsucht wieder zu befreien. Die Sucht nahm ihr ihre Stimme und ihr Verm&ouml;gen, der Tiefpunkt ihres Lebens war erreicht. Mitte der 90er Jahre ging es dann wieder bergauf, es gelang ihr ein musikalisches Comeback, was ihr sogar drei Grammys einbrachte. Nun hat Etta James ihren letzten Kampf gegen die Leuk&auml;mie verloren, ihre Songs aber wird die Welt nicht so schnell wieder los, zum GL&uuml;ck.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sam Rivers &#8211; Eine Legende ist tot</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clarissa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Orlando]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Rivers]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Der berühmte Jazz-Saxophonist Sam Rivers ist im Alter von 88 Jahren in Orlando gestorben.Sam Rivers wurde in eine Musiker-Familie geboren: Sein Großvater Marshall W. Taylor veröffentlichte 1882 &#8220;A Collection of Revival Hymns and Plantation Melodies&#8221;, eines der wichtigsten Songbücher afro-amerikanischer Kirchenlieder, seine Mutter war eine bekannte Pianistin, sein Vater Gospelsänger. Nachdem er seine Ausbildung am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="size-medium wp-image-3277" title="© Benjamin Haas - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2012/01/wpid-06b374c05002552fb096772d07cd6632.jpeg" alt="© Benjamin Haas - Fotolia.com" width="200" height="133" /><br />
Der berühmte Jazz-Saxophonist Sam Rivers ist im Alter von 88 Jahren in Orlando gestorben.Sam Rivers wurde in eine Musiker-Familie geboren: Sein Großvater Marshall W. Taylor veröffentlichte 1882 &#8220;A Collection of Revival Hymns and Plantation Melodies&#8221;, eines der wichtigsten Songbücher afro-amerikanischer Kirchenlieder, seine Mutter war eine bekannte Pianistin, sein Vater Gospelsänger.</p>
<p>Nachdem er seine Ausbildung am Boston Conservatory of Music abgeschlossen hatte, mischte er sich in den 50er Jahren unter die Musiker der blühenden Jazz-Szene der Stadt. Bald wurde er mit Miles Davis bekannt gemacht, in dessen Quartett er Mitte der 60er Jahre spielte. Es folgte eine Reihe von Alben für das legendäre Label Blue Note, unter anderem an der Seite des Bassisten Dave Holland oder des Schlagzeugers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tony_Williams">Tony Williams</a>.</p>
<p>In den 70er Jahren eröffnete er mit seiner Frau Bea in ihrem Loft in New York das Studio Rivbea im East Village, das schnell zu einem der wichtigsten Zentren des Free Jazz avancierte. Hier gingen Größen wie Andrew Hill und Cecil Taylor ein und aus und weiteten die Grenzen der Improvisation. Rivers, begnadeter Saxophonist, Flötist, Klarinettist und Pianist, musizierte bis ins hohe Alter mit.</p>
<p>In den 80er Jahren spielte er mit Dizzy Gillespies United Nations Band, bevor er sich in Orlando niederließ, wo er wiederum auch eine eigene Band gründete.</p>
<p>&#8220;Mein Vater hat jede Minute seiner Arbeit genossen&#8221;, sagte seine Tochter kurz nach seinem Tod. In ihren Augen habe er sein ganzes Leben lang Ferien gehabt. Das Wort Ruhestand sei nicht Teil seines Vokabulars gewesen.</p>
</div>
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		<title>Der Chicago-Jazz</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 09:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Südstaaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im fr&#252;hen 20. Jahrhundert ist Jazz durch schwarze Musiker in den S&#252;dstaaten von Amerika entstanden. Die Stilrichtung des Chicago-Jazz hat sich erst sp&#228;ter entwickelt, als das ber&#252;hmte Vergn&#252;gungsviertel in New Orleans, Storyville, zu Beginn der 20er Jahre geschlossen wurde. Viele der Musiker, die hier gespielt haben, sind nach New York oder Chicago weitergezogen. Zu ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2167" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-2167" title="© Ilan Amith - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2011/12/wpid-b2ae3f1b65af8e74ed128790d78c815f1.jpeg" alt="© Ilan Amith - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Ilan Amith - Fotolia.com</p></div>
<p>Im fr&uuml;hen 20. Jahrhundert ist Jazz durch schwarze Musiker in den S&uuml;dstaaten von Amerika entstanden. Die Stilrichtung des Chicago-Jazz hat sich erst sp&auml;ter entwickelt, als das ber&uuml;hmte Vergn&uuml;gungsviertel in New Orleans, Storyville, zu Beginn der 20er Jahre geschlossen wurde. Viele der Musiker, die hier gespielt haben, sind nach New York oder Chicago weitergezogen. Zu ihnen geh&ouml;rten unter anderem auch King Oliver, Jelly Roll Morton und Louis Armstrong.</p>
<p>Die Szene in Chicago bl&uuml;ht, daran kann auch die Prohibition nichts &auml;ndern, die 1919 einsetzt. Denn Gangster wie Al Capone sorgen daf&uuml;r, dass die Unterhaltungsindustrie &uuml;berlebt. Die Stilrichtung, die hier entsteht, ist gepr&auml;gt von einer starken Bedeutung der einzelnen Soli. Der Jazz, der noch in New Orleans gespielt wurde, war eher Kollektivimprovisation. Au&szlig;erdem wird dem Saxophon mehr Bedeutung zugemessen und die Musiker halten sich emotional mehr zur&uuml;ck. Bass und Gitarre l&ouml;sen Tuba und Banjo ab. Bekannte Vertreter des Chicago Jazz sind unter anderem Jimmy McPartland, Frank Teschemacher, Red Nichols und der junge Benny Goodman. Louis Armstrong nimmt in Chicago seine ersten Platten auf. Joseph King Oliver wurde zu einer lokalen Gr&ouml;&szlig;e, weil er wilden, unb&auml;ndigen Jazz spielte.&nbsp;</p>
<p>Auch heute spielt Chicago noch eine wichtige Rolle in der Jazz-Szene: Jedes Jahr findet hier das gro&szlig;e <a href="http://jazzinchicago.org/jazzfest/" target="_blank">Chicago Jazz Festival</a> im Grant Park statt. Das Festival hat seinen Ursprung 1979, als die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden einen Kompromiss finden wollen, um den gro&szlig;en Zustrom von Musikern und Zuschauern unterzubringen und zu koordinieren. Bis dahin haben n&auml;mlich drei gleichzeitig stattfindende Festivals f&uuml;r ein ziemliches Chaos gesorgt.&nbsp;</p>
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		<title>Der Hard Bop Jazz</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 12:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Bepop]]></category>
		<category><![CDATA[soulig]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bepop l&#228;utete einst eine neue Spielart des Jazz ein. Der Hard Bop ist hingegen eine Variante der frechen Jazz-Str&#246;mung. Dabei darf man sich von dem Wort &#8220;Hard&#8221; nicht t&#228;uschen lassen: Hard Bop klingt alles andere als hart, n&#228;mlich ziemlich poppig. Er vereint die Rhythmik von Jazz-Musik mit melodischen Elementen des Blues, Gospel und Soul. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2013" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-2013" title="© Foxy_A - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2011/12/wpid-0fb66228cacd617e81a940e1dcd541db1.jpeg" alt="© Foxy_A - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Foxy_A - Fotolia.com</p></div>
<p>Der Bepop l&auml;utete einst eine neue Spielart des Jazz ein. Der Hard Bop ist hingegen eine Variante der frechen Jazz-Str&ouml;mung. Dabei darf man sich von dem Wort &#8220;Hard&#8221; nicht t&auml;uschen lassen: Hard Bop klingt alles andere als hart, n&auml;mlich ziemlich poppig. Er vereint die Rhythmik von Jazz-Musik mit melodischen Elementen des Blues, Gospel und Soul. Typische Instrumente sind dabei wenig &uuml;berraschend Klavier, Schlagzeug, Trompete, Posaune, Bass und Saxophon. Dabei hebt sich gerade das Bass-Spiel vom herk&ouml;mmlichen Jazz ab, es ist in den Vordergrund ger&uuml;ckt und sehr akzentuiert. Ansonsten tragen meist Klavier und Saxophon die Melodie, was auch an manche afroamerikanische Pop-Varianten erinnert.</p>
<p>Als Vater des Hard Bop gilt <a href="http://artblakey.com/" target="_blank">Art Blakey</a>, den man auch unter dem Namen&nbsp;Abdullah Ibn Buhainah kennt. Er ist Schlagzeuger und stammt aus Pittsburgh, zog aber schlie&szlig;lich nach New York, dem damalige Mekka des Jazz&#8217; und Hard Bops. Er f&uuml;hrte die Band &#8220;The Jazz Messengers&#8221; an, die aus der bereits 1947 gegr&uuml;ndeten Formation &#8220;Seventeen Messengers&#8221; entstand. Auf ihn geht auch der Hard-Bop Nachwuchs-F&ouml;rderpreis zur&uuml;ck. Auch andere Gr&ouml;&szlig;en der Jazz-Szene haben sich im Hard Bop ausgetobt: So etwa Miles Davis, Donald Byrd und John Coltrane. Die jedoch wohl zweitwichtigste Formation des Hard Bop nach den &#8220;Jazz Messengers&#8221; ist das &#8220;Clifford Brown &amp; Max Roach Quintet&#8221;, das vom Trompeter Clifford Brown und dem Schlagzeuger Max Roach ins Leben gerufen wurden.</p>
<p>Das Genre entwickelte sich unter vielen moderneren Str&ouml;mungen und im Laufe der Jahre immer mehr in eine soulige Richtung. Zu verdanken ist das unter anderem dem Saxophonisten Julian Cannonball Adderley, der einige Jahre mit dem weltber&uuml;hmten Trompeter Miles Davis um die Welt tourte. Er spielte mit seinem eigenen Quintet, dem &#8220;Cannonball Adderley Quintet&#8221;, Hard Bop-Songs mit erheblich mehr Soul als etwa noch Art Bakley und lie&szlig; so den Soul Jazz entstehen.</p>
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		<title>Jazz und Mode in den Zwanzigern</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Flapper]]></category>
		<category><![CDATA[Hedonismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend der 1920er Jahre war die Damenmode stark von der Identit&#228;t des Jazzalters gepr&#228;gt.&#160;Die Jazzkultur zog schon fr&#252;h trendbewusste Modefans an. Sie trugen mit ihren charakteristischen Stylings rasch dazu bei, dem Jazz ein beinahe unverwechselbare Pr&#228;gung zu geben. Die Dame von damals, die ausgel&#246;st vom Ende des Ersten Weltkriegs und nach der &#220;berwindung der Grippewelle, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_1550" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><img class="size-medium wp-image-1550" title="Jazzcombo © Isaxar - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2011/11/wpid-5d884bb284d08af53119ac2d3dcde58f.jpeg" alt="Jazzcombo © Isaxar - Fotolia.com" width="211" height="180" /><p class="wp-caption-text">Jazzcombo © Isaxar - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>W&auml;hrend der 1920er Jahre war die Damenmode stark von der Identit&auml;t des Jazzalters gepr&auml;gt.&nbsp;Die Jazzkultur zog schon fr&uuml;h trendbewusste <a title="Modefans" href="http://www.modefans.at" target="_blank">Modefans</a> an. Sie trugen mit ihren charakteristischen Stylings rasch dazu bei, dem Jazz ein beinahe unverwechselbare Pr&auml;gung zu geben.</p>
<p>Die Dame von damals, die ausgel&ouml;st vom Ende des Ersten Weltkriegs und nach der &Uuml;berwindung der Grippewelle, die 1918 tausende von Opfern forderte, wollte sich einfach nur ihres Lebens erfreuen. Technische Neuerungen in der Textibranche, vor Allem die Durchsetzung der N&auml;hmaschine, machten es vielen Frauen m&ouml;glich Mode im heimischen Umfeld selbst herzustellen. Die Mode wurde somit auch f&uuml;r weniger betuchte Frauen interessant und war nicht l&auml;nger eine reine Sache der Eliten.&nbsp;</p>
<p>Das Selbstbewusstsein der Frau wurde durch die 1920 in den Vereinigten Staaten und in 1928 in Gro&szlig;britannien garantierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeittafel_Frauenwahlrecht" target="_blank">Wahlberechtigung</a> noch einmal verst&auml;rkt. Die, so von den starren Fessel der Gesellschaft befreiten Frauen schnitten sich nun trendige Frisuren und trugen hohe Abs&auml;tze.</p>
<p>Jazz war der Sound der die Jugend und Modekultur der damaligen Zeit ma&szlig;geblich pr&auml;gte. Wider allem Schrecken, den die gesellschaftlichen Trag&ouml;dien, vor allem der erste Welkrieg ausl&ouml;ste, setzte sich in der Jugendkultur das Prinzip des Hedonismus durch. Scott Fitzgerald bezeichnete diese Generation, die das schnelle Leben, den Tanz, den treibenden Sound des Jazz und den Aufstand gegen die Autorit&auml;ten liebte, als eine Verlorene.</p>
<p>Die wilden M&auml;dchen dieser Zeit, Flapper genannt, passten sich mit kurzen R&ouml;cken an die burschikosen T&auml;nze der 1920er an.&nbsp; Schon w&auml;hrend die M&auml;nner im Krieg k&auml;mpften kamen den Frauen immer mehr Aufgaben zu, die einstmals reine M&auml;nnersache waren, diese gaben ihnen ein ganz anderes, ein moderneres Rollenverst&auml;ndnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Michelle Gloria-Weimann</em></p>
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		<title>Cool Jazz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 11:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Cool Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Stilrichtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Cool Jazz, die in den 1940er enstandene Weiterentwicklung des Bebops, kann ohne zu &#252;bertreiben als Quantensprung der Musikgeschichte betrachtet werden.&#160; Schon der Bebop schickte sich an den Jazz weg von der reinen Unterhaltungsmusik hin zu einer Musk zu richten, die ohne mit der Wimper zu zucken, als k&#252;nstlerisch anspruchsvoll bezeichnet werden kann. Mit dem Aufkommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1902" class="wp-caption alignleft" style="width: 95px"><img class="size-medium wp-image-1902" title="© Dmitri MIkitenko - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2011/12/wpid-b2ae3f1b65af8e74ed128790d78c815f.jpeg" alt="© Dmitri MIkitenko - Fotolia.com" width="85" height="114" /><p class="wp-caption-text">© Dmitri MIkitenko - Fotolia.com</p></div>
<p>Cool Jazz, die in den 1940er enstandene Weiterentwicklung des Bebops, kann ohne zu &uuml;bertreiben als Quantensprung der Musikgeschichte betrachtet werden.&nbsp;</p>
<p>Schon der Bebop schickte sich an den Jazz weg von der reinen Unterhaltungsmusik hin zu einer Musk zu richten, die ohne mit der Wimper zu zucken, als k&uuml;nstlerisch anspruchsvoll bezeichnet werden kann. Mit dem Aufkommen des Cool Jazz wurde der extovertierte Klang des Bebops durch introvertiere, k&uuml;hle Kl&auml;nge abgel&ouml;st. Daher auch die Bezeichnung &#8220;cool&#8221;, die sich weniger auf den Habitus der K&uuml;nstler, sondern auf die k&uuml;hle Grundhaltung der Musik bezieht.&nbsp;</p>
<p>Mit dem Cool Jazz hielten strukturierte Arrangements Einzug in die Form des Jazz, was von den stilgebenden Musikern, die meist eine akademische musikalische Ausbildung besa&szlig;en, eingeleitet wurde.&nbsp;</p>
<p>Fragt man nach den V&auml;tern, den Begr&uuml;ndern, der Avantgarde des Cool Jazz, so f&auml;llt wahrscheinlich als erstes der Name Claude Thornill. Dieses musikalisches Genie machte sich nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinem Claude Thornhill Orchestra einen Namen in der Jazz-Szene. In seinem Umfeld arbeiten K&uuml;nstler wie Gil Evans und auch die Legende Miles Davis. Jeder von ihnen steuert einen Teil seines Genius bei, um den Cool Jazz als Stilrichtung zu etablieren.&nbsp;</p>
<p>Die meisten dieser Legenden waren in vorangegangen Zeiten einmal Beboper, gro&szlig;e Musiker mit Konzertausbildung. Im Jahre 1953 gelangt Miles Davis zu gro&szlig;em Erfolg mit seiner Platte &#8220;Birth of the Cool&#8221;, die wie keine andere symbolisch f&uuml;r den &Uuml;bergang von Bebop zu Cool Jazz steht.&nbsp;</p>
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		<title>Die Legende Miles Davis</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 11:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clarissa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Miles Davis]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber die Legende Miles Davis sagt man, dass er die Musik vier oder f&#252;nf mal revolutioniert hat. Tats&#228;chlich&#160;pr&#228;gte er ma&#223;geblich &#252;ber 40 Jahre verschiedene Stilepochen des Jazz durch musikalische Neuerungen. Er hat bei seinen&#160;sparsamen, introvertierten Improvisationen jeden Ton &#252;beraus bewusst gesetzt. Diese Improvisationen beeinflussten Generationen von Trompetern.&#160; Miles Davis (geboren Miles Dewey Davis III) kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&Uuml;ber die Legende Miles Davis sagt man, dass er die Musik vier oder f&uuml;nf mal revolutioniert hat. Tats&auml;chlich&nbsp;pr&auml;gte er ma&szlig;geblich &uuml;ber 40 Jahre verschiedene Stilepochen des Jazz durch musikalische Neuerungen. Er hat bei seinen&nbsp;sparsamen, introvertierten Improvisationen jeden Ton &uuml;beraus bewusst gesetzt. Diese Improvisationen beeinflussten Generationen von Trompetern.&nbsp;</p>
<div class="volltext">
<p>Miles Davis (geboren Miles Dewey Davis III) kam am 25.Mai 1926 in Alton, Illinois, auf die Welt. Zu seinem dreizehnten Geburtstag bekam Miles eine Trompete geschenkt. Schnell machte er Fortschritte und war zwei Jahre sp&auml;ter schon in der lokalen Jazz-Szene aktiv. Sp&auml;ter lernte er ganz zuf&auml;llig&nbsp;die beiden Pioniere des Bebops, Charlie Parker und Dizzy Gillespie, kennen. W&auml;hrend eines Gastspiels in St. Louis haben die beiden &uuml;berraschend nach einem Trompeter gesucht &#8211; und Miles gefunden.</p>
<p>Sp&auml;ter beschloss er nach New York zu gehen, wo sich das Zentrum des Bebops befindet. Dort wollte er sich intensiver mit der Musik auseinandersetzen. Miles studierte an der Juilliard School Of Music in New York klassische Musik und ging abends in die Jazzclubs.&nbsp;</p>
<p>1945 machte er bei seiner ersten Schallplattenaufnahmen in der Band von Herbie Fields mit. Am 26. November 1945 kam die erste Aufnahmesession mit Bird. Bereits 1948 war <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Miles_Davis" target="_blank">Davis</a> eine international bekannten Gr&ouml;&szlig;e. Kurze Zeit sp&auml;ter&nbsp;orientierte sich Davis mit dem Komponisten und Arrangeur Gil Evans in eine andere musikalische Richtung. Die beiden gr&uuml;ndeten ein Nonett. Sein Stil aus dieser Zeit wurde zu Vorreiter der West-Coast-Jazz-Schule. In dieser Band war &nbsp;Davis Bandleader und konnte sich dadurch von seinem F&ouml;rderer Charlie Parker emanzipieren. Auch aus diser Band stieg er sp&auml;ter aus.&nbsp;</p>
<p>Anfang 1954 war Miles Davis als Folge seiner Drogensucht kaum noch in der Lage, Trompete zu spielen. Doch dann machte er einen kalten Entzug. Dieser Krise sollte eine &auml;u&szlig;erst kreative Phase folgen, in der er wahrlich Jazzgeschichte schrieb. Schon damals schien er, seinen Stil des bewussten Setzens der T&ouml;ne gefunden zu haben: die Musik war eine Mischung aus lyrischem und swingendem Spiel. Zu dieser Zeit entstanden die Klassiker &#8220;Walkin&#8217;&#8221; und &#8220;Blue and Boogie&#8221;.&nbsp;</p>
<p>In der ersten H&auml;lfte der 60er Jahre hatte Davis wieder eine kreative Krise. Er machte sich&nbsp;auf die Suche nach neuen Ausdrucksm&ouml;glichkeiten. 1963 gr&uuml;ndete er eine weitere Band, mit der er in unerforschte musikalische Regionen vorst&ouml;&szlig;te. Mit Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams bildete er eine neue Rhythmusgruppe, die von vielen als die Beste des Jazz bezeichnet wird.&nbsp;</p>
<p>Sp&auml;ter soll es zu einem Abfall der Popularit&auml;t von Davis kommen, da die j&uuml;ngere Generation sich mehr und mehr f&uuml;r Rockmusik und elektronische Instrumente begeisterte. Also nahm Davis diese neuen Ausdrucksm&ouml;glichkeiten in seine Musik auf. Dann kam es wieder zu einer langen Pause, in der unter gesundheitlichen Problemen litt.&nbsp;Erst 1980 wurde eine weitere Platte aufgenommen: &#8220;The Man With The Horn&#8221;. Gerade in den 80er Jahren wurde sein Stil immer besonderer. Die Verbindung von Jazz und Rock blieb bestehen, doch wurden die harmonischen Strukturen jetzt konventioneller. &#8220;Tutu&#8221; aus dem Jahr 1986 war sicherlich ein H&ouml;hepunkt dieser Phase.</p>
<p>Miles starb am 28. September 1991 in Santa Monica, Kalifornien an einer Lungenentz&uuml;ndung. Er hat &uuml;ber 100 Stunden Musikaufnahmen hinterlassen, die eine einzigartige musikalische Entwicklung und Miles Davis&#8217; gewaltigen Einfluss auf die heutige popul&auml;re Musik dokumentieren.</p>
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		<title>Geschichtliches zu Jazz-Musik</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 13:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Metropole]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Jazz ist eine Musikrichtung, welcher schon eine lange Geschichte hat und somit auf eine interessante Chronik zur&#252;ck blicken kann. So findet dieser seinen Ursprung in der Zeit der Sklavenarbeit, als die Schwarzen in Amerika noch keine Rechte hatte und Rassismus an der Tagesordnung war. So schreibt eine Fachzeitschrift, dass der Jazz am 13. Mai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_511" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-511" title="Quelle: samkling/Flickr.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2011/10/wpid-c6186f7c14b35884f92c779be900565f.jpeg" alt="Quelle: samkling/Flickr.com" width="200" height="" /><p class="wp-caption-text">Quelle: samkling/Flickr.com</p></div></dfn>Der Jazz ist eine Musikrichtung, welcher schon eine lange Geschichte hat und somit auf eine interessante Chronik zur&uuml;ck blicken kann. <a href="http://www.sozialismus.net/zeitung/mr20/schwarze-usa.html">So findet dieser seinen Ursprung in der Zeit der Sklavenarbeit, als die Schwarzen in Amerika noch keine Rechte hatte und Rassismus an der Tagesordnung war.</a> So schreibt eine Fachzeitschrift, dass der Jazz am 13. Mai 1896 um 19.05 Uhr von Buddy Bolden erfunden worden sei. Dies ist nat&uuml;rlich so formuliert totaler Schwachsinn, da eine Musikrichtung nichts ist, was von einem Tag zum anderen entsteht, sondern sich &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum hin entwickelt. Nat&uuml;rlich ist diese Aussage auch nicht ganz ernst gemeint, sondern eher provokativ formuliert und soll zumindest einen kleinen Anhaltspunkt &uuml;ber die Entstehung geben.</p>
<p>So hat es wie schon angeschnitten seinen Ursprung bei den schwarzen Sklaven aus Amerika. Deren Ges&auml;nge, welche &uuml;brigens auch den Ursprung f&uuml;r viele weitere Musikrichtungen haben, vermischten sich mit der europ&auml;ischen Blasmusik. Das war so etwas wie der Grundstein f&uuml;r die Jazz Musik. So entstanden dabei die Brass Bands, welche als wichtigstes Stilmittel f&uuml;r den Jazz gelten.</p>
<p>Interessant sind zwei Dinge. Zum einen waren es erstaunlicherweise die Wei&szlig;en, welche f&uuml;r die endg&uuml;ltige Verbreitung der Musik verantwortlich waren, obwohl der Jazz als Musik der Schwarzen galt. Zum anderen erlebte der Jazz nicht nur einen H&ouml;hepunkt, sondern hatte aufgrund seiner hohen Wandlungsf&auml;higkeiten mehrere Bl&uuml;tezeiten. Die erste erlebte er dabei wohl um 1897, da in New Orleans die Prostitution legalisiert wurde und somit den Jazzmusikern vielf&auml;ltige Arbeitsm&ouml;glichkeiten verschaffte. Hinzu kommt, dass sich in den 20er Jahren Chicago zu einer Art Metropole des Jazz entwickelte und somit auch die Entwicklung weiter voran trieb. Die 60er Jahre k&ouml;nnen wohl als einer der &#8220;h&ouml;chsten H&ouml;hepunkte&#8221; angesehen werden, da durch den Free Jazz alle m&ouml;glichen grenzen gesprengt werden.</p>
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		<title>Jazz in Europa</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 08:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clarissa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Ellington]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Free Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verbreitung und Interpretation des amerikanischen Jazz in Europa l&#228;sst sich in zwei Phasen einteilen: Zun&#228;chst die Phase der Imitation nach amerikanischem Vorbild und dann die Phase der Entwicklung eines eigenen, europ&#228;ischen Jazz.&#160; Die Imitations-Phase beginnt bereits in den fr&#252;hen 20er Jahren, als der Jazz als Modemusik nach Europa importiert wurde. Die meisten Musiker und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_472" class="wp-caption alignleft" style="width: 248px"><img class="size-medium wp-image-472" title="Duke Ellington, Foto: cliff1066_flickr" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2011/10/wpid-25959488fd5ee7261ff73b2bfc85e6b21.jpeg" alt="Duke Ellington, Foto: cliff1066_flickr" width="238" height="302" /><p class="wp-caption-text">Duke Ellington, Foto: cliff1066_flickr</p></div></dfn>Die Verbreitung und Interpretation des amerikanischen Jazz in Europa l&auml;sst sich in zwei Phasen einteilen: Zun&auml;chst die Phase der Imitation nach amerikanischem Vorbild und dann die Phase der Entwicklung eines eigenen, europ&auml;ischen Jazz.&nbsp;</p>
<p>Die Imitations-Phase beginnt bereits in den fr&uuml;hen 20er Jahren, als der Jazz als Modemusik nach Europa importiert wurde. Die meisten Musiker und Komponisten kannten Jazz nur aus Notenb&uuml;chern und &auml;hnlichen Anleitungen, live erlebt hatte ihn damals kaum jemand. Das Orchester des Pianisten <a href="http://www.redhotjazz.com/woodingo.html" target="_blank">Sam Woodings und die Jazz Kings</a> unter Leitung des amerikanischen Drummers Louis Mitchell sind dabei in ihrer Rolle hervorzuheben, fr&uuml;hen Jazz oder Jazz-inspirierte Tanzmusik in Europa verbreitet zu haben &ndash; sie bereisten in den 20er Jahren Metropolen wie London, Paris, Barcelona, Hamburg und Berlin, aber auch die ehemalige Sowjetunion. Erst 1932 waren mit Louis Armstrong und ein Jahr sp&auml;ter mit Duke Ellington die ersten wirklichen und stilbildenden Jazz-Musiker in Europa unterwegs.</p>
<p>Die Zeit des Zweiten Weltkriegs war auch f&uuml;r den Jazz in Europa ein herber R&uuml;ckschlag. Nazis verunglimpften die Jazz-Improvisationen als &bdquo;Neger-Musik&ldquo; und verboten die &ouml;ffentliche Auff&uuml;hrung. Dennoch fanden sich Jazz-Fans in sogenannten Hot Clubs zusammen, also kleinen Organisationen, deren Mitglieder sich gemeinsam amerikanische Platten anh&ouml;rten, diskutierten, improvisierten und auch kleine Konzerte gaben. Aus diesen lokalen und regionalen Clubs entwickelte sich auch die Jazz-Szene nach dem Ende des Kriegs weiter: Sie organisierten Konzerte, luden amerikanische Jazz-Gr&ouml;&szlig;en ein und informierten &uuml;ber verschiedene Str&ouml;mungen im Jazz wie dem Revival des 20er Jahre Sounds, dem Bebop oder dem modernen, progressiven Jazz.</p>
<p>Erst gegen Mitte der 50er Jahre begann die Phase der europ&auml;ischen Jazz-Emanzipation: Musiker kombinierten dabei amerikanische Vorbilder mit europ&auml;ischer Folklore. Gerade die Entwicklung des <a href="http://www.laut.de/Free-Jazz-%28Genre%29" target="_blank">Free Jazz</a> erm&ouml;glichte das Loskommen vom reinen Imitieren &ndash; hier war alles erlaubt, was jazzte. Sp&auml;testens in den 60er Jahren dann fanden sich schon verschiedene, sehr individuelle Jazz-Stile in Europa: Der europ&auml;ische Jazz war geboren und lockte auch immer mehr amerikanische Jazz-Musiker ins alte Europa zur&uuml;ck.</p>
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