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		<title>Nachruf: Gregory Porter</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 12:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clarissa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Porter]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r viele ist er die sch&#246;nste Stimme, die der Jazz heute zu bieten hat: Die Rede ist nat&#252;rlich vom S&#228;nger Gregory Porter. Der avancierte vom Niemand zum Star der Jazz-Szene. Wenn Porter eine B&#252;hne betritt, steigt die Stimmung ganz automatisch. Er hat den Groove und gro&#223;e Gef&#252;hle einfach im Blut. Nun hat er seinen zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_6245" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-6245" title="&copy; Isaxar - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2012/04/wpid-4a9c66ae2fc5e92581e88c5d80cb5bee1.jpeg" alt="&copy; Isaxar - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">&copy; Isaxar - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>F&uuml;r viele ist er die sch&ouml;nste Stimme, die der Jazz heute zu bieten hat: Die Rede ist nat&uuml;rlich vom S&auml;nger <a href="http://www.myspace.com/thevoiceofgregoryporter" target="_blank">Gregory Porter</a>. Der avancierte vom Niemand zum Star der Jazz-Szene. Wenn Porter eine B&uuml;hne betritt, steigt die Stimmung ganz automatisch. Er hat den Groove und gro&szlig;e Gef&uuml;hle einfach im Blut. Nun hat er seinen zweiten Longplayer vorgelegt, &bdquo;Be Good&ldquo;. Und der h&auml;lt sein Versprechen: Porter sorgt f&uuml;r gute Laune und positive Gef&uuml;hle.</p>
<p>Aufgewachsen ist Porter, der optisch eher an einen Preisboxer als an einen S&auml;nger erinnert, im US-amerikanischen Kalifornien. Seine Mutter spielte immer wieder Hits von Nat King Cole, Marvin Gaye oder John Coltrane, die auch bei Porter ihre Spuren hinterlie&szlig;en. Generell war in ihrem &bdquo;very southern&ldquo; Viertel Blues und Soul total angesagt, viele schwarze Zuwanderer kamen n&auml;mlich in seinem Heimatst&auml;dtchen Bakersfield von &uuml;berall her zusammen.</p>
<p>In der Tat strebte Porter eigentlich erst eine Karriere als Sportler im US-amerikanischen Nationalsport Football an, doch wegen einer schweren Verletzung war dieser Traum schnell vorbei. Er schlug sich irgendwie durchs Leben, trat hier und da in Clubs in San Diego auf, machte bei Musicals mit. Erst 2010, mit mehr als vierzig Jahren auf dem Buckel, erschien Porters Deb&uuml;t &bdquo;Water&ldquo;. Das wurde prompt f&uuml;r einen Grammy nominiert. Gesehen hatte Porter, der quasi &uuml;ber Nacht zum Jazz-Star avancierte, zuvor kaum jemand. Umso gr&ouml;&szlig;er waren die Aufregung und die &Uuml;berraschung, wann immer er auftrat: Beim Hamburger <a href="http://www.elbjazz.de/en" target="_blank">Elbjazz Fest</a> wurde er quasi entdeckt, dann ging es schon zu Veranstaltungen wie dem North Sea Jazz Festival in Den Haag und dem JazzFest in Berlin.</p>
<p>Eine r&uuml;hrende Erfolgsgeschichte, die zeigt, dass es auch heutzutage nicht unbedingt gro&szlig;e Agenten und Pop-Profis braucht, um musikalisch durchzustarten &ndash; allerdings auch, dass man dann viel Geduld mitbringen sollte. Nicht jeder Musiker wartet gerade mal drei&szlig;ig Jahre auf seinen Erfolg. Bei Porter aber hat sich das Warten definitiv gelohnt!</p>
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		<title>Subventionen gefordert: Hilfe für Jazz</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 11:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Jazzmusik braucht Geld und fordert nun staatliche Subventionen. Ein norwegisches Beispiel soll hierbei den Weg weisen. Die Meinungen &#252;ber Jazz gehen weit auseinander. Die einen finden ihn irrelevant und nervig, andere sehen in ihm ein St&#252;ck Kulturgut, dass es zu f&#246;rdern gilt. Noch nie wurde &#252;ber die Situation der Jazzmusik in Deutschland so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_6225" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-6225" title="&copy; ??????? ????????? - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2012/04/wpid-4a9c66ae2fc5e92581e88c5d80cb5bee.jpeg" alt="&copy; ??????? ????????? - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">&copy; ??????? ????????? - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Die deutsche Jazzmusik braucht Geld und fordert nun staatliche Subventionen. Ein norwegisches Beispiel soll hierbei den Weg weisen. Die Meinungen &uuml;ber Jazz gehen weit auseinander. Die einen finden ihn irrelevant und nervig, andere sehen in ihm ein St&uuml;ck Kulturgut, dass es zu f&ouml;rdern gilt. Noch nie wurde &uuml;ber die Situation der Jazzmusik in Deutschland so gestritten wie derzeit. Im Rahmen einer gro&szlig;en Anfrage schafft die Jazzmusik es jetzt sogar bis in den deutschen Bundestag. Die SPD-Fraktion hat diese Anfrage gestellt.</p>
<p>Die Pianistin Julia H&uuml;lsmann und der Saxofonist Felix Falk haben die Initiative &bdquo;<a href="http://www.kontrabassblog.de/?p=1094" target="_blank">F&uuml;r einen starken Jazz in Deutschland</a>&ldquo; gegr&uuml;ndet und in den letzten Monaten &uuml;ber tausend Unterschriften gesammelt, um staatliche Subventionen zu erhalten. Jazz sei den Initiatoren zu Folge gleichberechtigt zu sehen mit der E-Musik, die sich auch ohne staatliche Hilfen nicht weiterentwickeln k&ouml;nne. Den insgesamt 84 Konzerth&auml;usern f&uuml;r klassische Musik, die aus &ouml;ffentlichen Gelder gef&ouml;rdert werden, stehen lediglich vier f&uuml;r den Bereich Jazz zur Verf&uuml;gung. Zu wenig.</p>
<p>Der Jazz hat sich weiterentwickelt. Nicht l&auml;nger mehr ist er die Musikrichtung der Alten, mittlerweile haben sich viele gutausgebildete junge K&uuml;nstler von den alten Idolen abgenabelt und machen zeitgen&ouml;ssischen Jazz. Ein Defizit nehmen viele Jazzmusiker in der Berichterstattung wahr. Die wenigsten Medien w&uuml;rden richtig &uuml;ber sie berichten, dadurch lie&szlig;e sich der Publikumsschwund erkl&auml;ren.</p>
<p>Ein Beispiel aus Norwegen soll nun den Jazz wieder zu seiner urspr&uuml;nglichen Bl&uuml;tezeit verhelfen. In dem kleinen Land im hohen Norden wird seit vielen Jahren in die musikalische Infrastruktur investiert. Eine staatliche Agentur organisiert hier seit langem Konzerte quer durch alle Genres. Auslandstourneen der Bands werden gef&ouml;rdert und es wird daf&uuml;r gesorgt, dass die Kinder schon fr&uuml;h mit Musik in Ber&uuml;hrung kommen. Dar&uuml;ber hinaus betreibt ein Ableger der staatlichen Agentur einen Club in Oslo in dem ausschlie&szlig;lich Jazzkonzerte statt finden. &Uuml;ber 150 Konzerte im Jahr mit vollen Publikumsr&auml;ngen sprechen B&auml;nde. Nun hoffen auch die deutschen Jazzmusiker auf Unterst&uuml;tzung.</p>
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		<title>Ungewöhnliche Werbung für Montreux-Festival</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Genfer See]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Gormann]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Montreux Festival wirbt in diesem Jahr mit einem ungew&#246;hnlichen Plakat. Zum ersten mal seit &#252;ber vier Jahrzehnten ziert ein Akt das Werbeplakat. Das Bild entstand unter der Regie von Starfotograf Greg Gormann, unter anderem bekannt durch Arbeiten mit Barbra Streisand, Grace Jones, Bette Midler und Joe Cocker. Vor der Kamera ist der 21-j&#228;hrige Skateboarder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_4914" class="wp-caption alignleft" style="width: 174px"><img class="size-medium wp-image-4914" title="Â© Benjamin Haas - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2012/02/wpid-b2ae3f1b65af8e74ed128790d78c815f.jpeg" alt="Â© Benjamin Haas - Fotolia.com" width="164" height="100" /><p class="wp-caption-text">Â© Benjamin Haas - Fotolia.com</p></div> Das Montreux Festival wirbt in diesem Jahr mit einem ungew&ouml;hnlichen Plakat. Zum ersten mal seit &uuml;ber vier Jahrzehnten ziert ein Akt das Werbeplakat.</p>
<p>Das Bild entstand unter der Regie von Starfotograf Greg Gormann, unter anderem bekannt durch Arbeiten mit Barbra Streisand, Grace Jones, Bette Midler und Joe Cocker. Vor der Kamera ist der 21-j&auml;hrige Skateboarder und Graffiti-K&uuml;nstler Jordan David Miles zu sehen.</p>
<p>Bei der Gestaltung des Festivalplakats lie&szlig;en die Veranstalter Gormann freie Hand. Dieser schaute sich alte Werbeplakate f&uuml;r das Festival an und stie&szlig; auf einen Akt im Jahre 1969. Ein weiblicher Akt zierte damals das Plakat zusammen mit der Trompete von Eric Wondergem. Gormann fand die Idee eines Akts inspirierend, da ein Akt zum einen faszinieren kann und zum anderen Unbehagen beim Betrachter auszul&ouml;sen vermag. &Auml;hnlich verhalte es sich mit der Musik, findet Gorman und begr&uuml;ndet damit seine Motivwahl.</p>
<p>Das Motreux Festival gilt als eines der renommiertesten Festivals im Bereich Jazz auf der Welt. Es findet am Genfer See statt und dauert zwei Wochen. Mit seiner Vielzahl an Stammg&auml;sten und Jazzgr&ouml;&szlig;en zieht es jedes Mal ein gro&szlig;es Publikum an. Das Programm f&uuml;r das diesj&auml;hrige Festival, welches vom 29. Juni bis zum 14. Juli stattfindet, wird erst&nbsp; am 19. April bekannt gegeben.</p>
<p>Bereits mit der Gr&uuml;ndung des Festivals im Jahr 1967 zog es jedes Jahr immer wieder die gro&szlig;e Jazzprominenz auf die B&uuml;hne, unter anderem <a href="http://www.laut.de/Ella-Fitzgerald">Ella Fitzgerald</a>, Count Basie und Keith Jarrett. Doch auch unbekannt K&uuml;nstler fanden hier stets ein aufmerksames Publikum. Eine weitere Gr&ouml;&szlig;e des Festivals ist, dass es &uuml;ber den Tellerrand hinaus schaut und auch Musiker aus anderen Genres einl&auml;dt. Legend&auml;r sind zum Beispiel die Auftritte von Led Zeppelin oder auch Deep Purple geworden.</p></p>
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		<title>Modern Jazz von William Parker</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[William Parker]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe der Jahre hat sich die Musik ver&#228;ndert. Sie ist durchzogen von heftigen Popz&#252;gen, die einflie&#223;en in eine Welt aus Rap und kommerzieller Musik. Kaum jemand h&#246;rt noch Jazz-Musik, nein, lieber scharfe E-Gitarren, die sich abwechseln mit rockigen Kl&#228;ngen und dem Beben des Schlagzeuges. Sinnige Texte: Fehlanzeige. Da wird der Regen besungen, irgendein Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4298" class="wp-caption alignleft" style="width: 132px"><img class="size-medium wp-image-4298" title="Â© Benjamin Haas - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2012/02/wpid-58c0b9a223317377f525b0597ee08b2c.jpeg" alt="Â© Benjamin Haas - Fotolia.com" width="122" height="200" /><p class="wp-caption-text">Â© Benjamin Haas - Fotolia.com</p></div>
<p>Im Laufe der Jahre hat sich die Musik ver&auml;ndert. Sie ist durchzogen von heftigen Popz&uuml;gen, die einflie&szlig;en in eine Welt aus Rap und kommerzieller Musik. Kaum jemand h&ouml;rt noch Jazz-Musik, nein, lieber scharfe E-Gitarren, die sich abwechseln mit rockigen Kl&auml;ngen und dem Beben des Schlagzeuges. Sinnige Texte: Fehlanzeige. Da wird der Regen besungen, irgendein Weg oder aber wie immer die Liebe. Das muss nicht einmal unbedingt schlecht sein, ist es aber bisweilen leider zu h&auml;ufig gewesen. Back to the roots, zur&uuml;ck zum Ursprung, sollte es gehen, k&ouml;nnte man zumindest meinen. Was ist eigentlich mit der pfiffigen Jazz-Musik, die uns unsere Beine schwingen l&auml;sst?&nbsp;</p>
<p>William Parker ist ein afroamerikanischer Vertreter der Jazz-Musik. Es ist nicht schn&ouml;de, was er da spielt, sondern eher modern. Seine Musik ist eine Inspiration aus Liedtexten, die geschrieben worden sind von Amiri Baraka. Gesungen werden sie sehr laut und bombastisch &ndash; wenn man das in der Jazzmusik sagen darf &ndash; von der S&auml;ngerin <a href="http://www.allaboutjazz.com/php/musician.php?id=18713">Leena Conquest</a>.</p>
<p>Parker ist ein anderer K&uuml;nstler als die, die scheinheilige Statements von sich abgeben. Er ist genau das Gegenbeispiel so vieler K&uuml;nstler, die nur von Tradition und Kulturbewahrung reden, denn er vollzieht das und legt die Messlatte hoch. Das, was er in seinen Liedern zum Ausdruck bringen will, versucht er auch fernab der Musik umzusetzen und engagiert sich sozial und auf politisicher Ebene.&nbsp;</p>
<p>Unter Cecil Taylor lernte er sehr viel. Dem Tagesspiegel sagte er einmal einen sehr tief bedeutenden Satz: &#8220;Was ich bei Taylor lernte, war, dass musikalische Stilistik keine Bedeutung hat. Ich konnte aus all den Songs w&auml;hlen, die in der Welt existieren, und das zeigte mir, wie weit man gehen kann &ndash; grenzenlos.&#8221; Allein dieses Zitat zeigt, in welcher Kategorie Parker anzutreffen ist.&nbsp;</p>
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		<title>Legende verstorben &#8211; Etta James</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sängerin]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>

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		<description><![CDATA[Um eine der oder sogar die begnadeteste Bluess&#228;ngerin zu werden, bedarf es neben einer geh&#246;rigen Portion Talent auch der F&#228;higkeit, am Abgrund zu balancieren und den dazu passenden Lebensstil. Dies alles hat Etta James mitgebracht. Die S&#228;ngerin, nun kurz vor ihrem 74. Geburtstag verstorben, hat ein bewegtes Leben gelebt, und mit ihren Songs viele zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3845" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3845" title="Â© U.P.images - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2012/01/wpid-c32c9f7b03b056c37186c81d2bc8966e.jpeg" alt="Â© U.P.images - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">Â© U.P.images - Fotolia.com</p></div>
<p>Um eine der oder sogar <em>die</em> begnadeteste Bluess&auml;ngerin zu werden, bedarf es neben einer geh&ouml;rigen Portion Talent auch der F&auml;higkeit, am Abgrund zu balancieren und den dazu passenden Lebensstil. Dies alles hat Etta James mitgebracht. Die S&auml;ngerin, nun kurz vor ihrem 74. Geburtstag verstorben, hat ein bewegtes Leben gelebt, und mit ihren Songs viele zu Tr&auml;nen ger&uuml;hrt.</p>
<p>Begonnen hat ihre Karriere, als sie 14 jahre alt war. Entdeckt vom <a href="http://www.johnnyotisworld.com/">Musiker Johnny Otis</a> an einer Stra&szlig;enecke, fand sie sich kurze Zeit sp&auml;ter auf der B&uuml;hne wieder, im Jahr 1960 hatte sie ihren ersten Plattenvertrag beim einflussreichen Blueslabel Chess in Chicago. Der Song &#8216;All I could do was cry&#8217; war ihr erster Hit, Markenzeichen schon damals ihre wunderbar rauchige Stimme, die wenn sie wollte so br&uuml;chig klingen konnte, dass es die Zuh&ouml;rer erschaudern l&auml;sst.</p>
<p>In ein Genre hat sie sich nicht einordnen lassen, egal ob Blues, Soul oder Americana, sie war auf allen B&uuml;hnen zu Hause, ihr Repertoire reichte von bitteren Balladen bis hin zu fr&ouml;hlichen RnB-Songs. Im Chicago hat sie nicht nur Muddy Waters, Chuck Berry und Bo Diddy kennen gelernt, sondern auch den sogenannten Sportin Life, ein ganz bestimmter Lebensstil, der alles andere als gesund ist. Erst in den 1970er Jahren hat sie es geschafft, sich aus dem Sumpf ihrer Heroinsucht wieder zu befreien. Die Sucht nahm ihr ihre Stimme und ihr Verm&ouml;gen, der Tiefpunkt ihres Lebens war erreicht. Mitte der 90er Jahre ging es dann wieder bergauf, es gelang ihr ein musikalisches Comeback, was ihr sogar drei Grammys einbrachte. Nun hat Etta James ihren letzten Kampf gegen die Leuk&auml;mie verloren, ihre Songs aber wird die Welt nicht so schnell wieder los, zum GL&uuml;ck.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sam Rivers &#8211; Eine Legende ist tot</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clarissa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Orlando]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Rivers]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Der berühmte Jazz-Saxophonist Sam Rivers ist im Alter von 88 Jahren in Orlando gestorben.Sam Rivers wurde in eine Musiker-Familie geboren: Sein Großvater Marshall W. Taylor veröffentlichte 1882 &#8220;A Collection of Revival Hymns and Plantation Melodies&#8221;, eines der wichtigsten Songbücher afro-amerikanischer Kirchenlieder, seine Mutter war eine bekannte Pianistin, sein Vater Gospelsänger. Nachdem er seine Ausbildung am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="size-medium wp-image-3277" title="© Benjamin Haas - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2012/01/wpid-06b374c05002552fb096772d07cd6632.jpeg" alt="© Benjamin Haas - Fotolia.com" width="200" height="133" /><br />
Der berühmte Jazz-Saxophonist Sam Rivers ist im Alter von 88 Jahren in Orlando gestorben.Sam Rivers wurde in eine Musiker-Familie geboren: Sein Großvater Marshall W. Taylor veröffentlichte 1882 &#8220;A Collection of Revival Hymns and Plantation Melodies&#8221;, eines der wichtigsten Songbücher afro-amerikanischer Kirchenlieder, seine Mutter war eine bekannte Pianistin, sein Vater Gospelsänger.</p>
<p>Nachdem er seine Ausbildung am Boston Conservatory of Music abgeschlossen hatte, mischte er sich in den 50er Jahren unter die Musiker der blühenden Jazz-Szene der Stadt. Bald wurde er mit Miles Davis bekannt gemacht, in dessen Quartett er Mitte der 60er Jahre spielte. Es folgte eine Reihe von Alben für das legendäre Label Blue Note, unter anderem an der Seite des Bassisten Dave Holland oder des Schlagzeugers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tony_Williams">Tony Williams</a>.</p>
<p>In den 70er Jahren eröffnete er mit seiner Frau Bea in ihrem Loft in New York das Studio Rivbea im East Village, das schnell zu einem der wichtigsten Zentren des Free Jazz avancierte. Hier gingen Größen wie Andrew Hill und Cecil Taylor ein und aus und weiteten die Grenzen der Improvisation. Rivers, begnadeter Saxophonist, Flötist, Klarinettist und Pianist, musizierte bis ins hohe Alter mit.</p>
<p>In den 80er Jahren spielte er mit Dizzy Gillespies United Nations Band, bevor er sich in Orlando niederließ, wo er wiederum auch eine eigene Band gründete.</p>
<p>&#8220;Mein Vater hat jede Minute seiner Arbeit genossen&#8221;, sagte seine Tochter kurz nach seinem Tod. In ihren Augen habe er sein ganzes Leben lang Ferien gehabt. Das Wort Ruhestand sei nicht Teil seines Vokabulars gewesen.</p>
</div>
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		<title>Der Chicago-Jazz</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 09:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Südstaaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im fr&#252;hen 20. Jahrhundert ist Jazz durch schwarze Musiker in den S&#252;dstaaten von Amerika entstanden. Die Stilrichtung des Chicago-Jazz hat sich erst sp&#228;ter entwickelt, als das ber&#252;hmte Vergn&#252;gungsviertel in New Orleans, Storyville, zu Beginn der 20er Jahre geschlossen wurde. Viele der Musiker, die hier gespielt haben, sind nach New York oder Chicago weitergezogen. Zu ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2167" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-2167" title="© Ilan Amith - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2011/12/wpid-b2ae3f1b65af8e74ed128790d78c815f1.jpeg" alt="© Ilan Amith - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Ilan Amith - Fotolia.com</p></div>
<p>Im fr&uuml;hen 20. Jahrhundert ist Jazz durch schwarze Musiker in den S&uuml;dstaaten von Amerika entstanden. Die Stilrichtung des Chicago-Jazz hat sich erst sp&auml;ter entwickelt, als das ber&uuml;hmte Vergn&uuml;gungsviertel in New Orleans, Storyville, zu Beginn der 20er Jahre geschlossen wurde. Viele der Musiker, die hier gespielt haben, sind nach New York oder Chicago weitergezogen. Zu ihnen geh&ouml;rten unter anderem auch King Oliver, Jelly Roll Morton und Louis Armstrong.</p>
<p>Die Szene in Chicago bl&uuml;ht, daran kann auch die Prohibition nichts &auml;ndern, die 1919 einsetzt. Denn Gangster wie Al Capone sorgen daf&uuml;r, dass die Unterhaltungsindustrie &uuml;berlebt. Die Stilrichtung, die hier entsteht, ist gepr&auml;gt von einer starken Bedeutung der einzelnen Soli. Der Jazz, der noch in New Orleans gespielt wurde, war eher Kollektivimprovisation. Au&szlig;erdem wird dem Saxophon mehr Bedeutung zugemessen und die Musiker halten sich emotional mehr zur&uuml;ck. Bass und Gitarre l&ouml;sen Tuba und Banjo ab. Bekannte Vertreter des Chicago Jazz sind unter anderem Jimmy McPartland, Frank Teschemacher, Red Nichols und der junge Benny Goodman. Louis Armstrong nimmt in Chicago seine ersten Platten auf. Joseph King Oliver wurde zu einer lokalen Gr&ouml;&szlig;e, weil er wilden, unb&auml;ndigen Jazz spielte.&nbsp;</p>
<p>Auch heute spielt Chicago noch eine wichtige Rolle in der Jazz-Szene: Jedes Jahr findet hier das gro&szlig;e <a href="http://jazzinchicago.org/jazzfest/" target="_blank">Chicago Jazz Festival</a> im Grant Park statt. Das Festival hat seinen Ursprung 1979, als die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden einen Kompromiss finden wollen, um den gro&szlig;en Zustrom von Musikern und Zuschauern unterzubringen und zu koordinieren. Bis dahin haben n&auml;mlich drei gleichzeitig stattfindende Festivals f&uuml;r ein ziemliches Chaos gesorgt.&nbsp;</p>
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		<title>Der Hard Bop Jazz</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 12:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Bepop]]></category>
		<category><![CDATA[soulig]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bepop l&#228;utete einst eine neue Spielart des Jazz ein. Der Hard Bop ist hingegen eine Variante der frechen Jazz-Str&#246;mung. Dabei darf man sich von dem Wort &#8220;Hard&#8221; nicht t&#228;uschen lassen: Hard Bop klingt alles andere als hart, n&#228;mlich ziemlich poppig. Er vereint die Rhythmik von Jazz-Musik mit melodischen Elementen des Blues, Gospel und Soul. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2013" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-2013" title="© Foxy_A - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2011/12/wpid-0fb66228cacd617e81a940e1dcd541db1.jpeg" alt="© Foxy_A - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Foxy_A - Fotolia.com</p></div>
<p>Der Bepop l&auml;utete einst eine neue Spielart des Jazz ein. Der Hard Bop ist hingegen eine Variante der frechen Jazz-Str&ouml;mung. Dabei darf man sich von dem Wort &#8220;Hard&#8221; nicht t&auml;uschen lassen: Hard Bop klingt alles andere als hart, n&auml;mlich ziemlich poppig. Er vereint die Rhythmik von Jazz-Musik mit melodischen Elementen des Blues, Gospel und Soul. Typische Instrumente sind dabei wenig &uuml;berraschend Klavier, Schlagzeug, Trompete, Posaune, Bass und Saxophon. Dabei hebt sich gerade das Bass-Spiel vom herk&ouml;mmlichen Jazz ab, es ist in den Vordergrund ger&uuml;ckt und sehr akzentuiert. Ansonsten tragen meist Klavier und Saxophon die Melodie, was auch an manche afroamerikanische Pop-Varianten erinnert.</p>
<p>Als Vater des Hard Bop gilt <a href="http://artblakey.com/" target="_blank">Art Blakey</a>, den man auch unter dem Namen&nbsp;Abdullah Ibn Buhainah kennt. Er ist Schlagzeuger und stammt aus Pittsburgh, zog aber schlie&szlig;lich nach New York, dem damalige Mekka des Jazz&#8217; und Hard Bops. Er f&uuml;hrte die Band &#8220;The Jazz Messengers&#8221; an, die aus der bereits 1947 gegr&uuml;ndeten Formation &#8220;Seventeen Messengers&#8221; entstand. Auf ihn geht auch der Hard-Bop Nachwuchs-F&ouml;rderpreis zur&uuml;ck. Auch andere Gr&ouml;&szlig;en der Jazz-Szene haben sich im Hard Bop ausgetobt: So etwa Miles Davis, Donald Byrd und John Coltrane. Die jedoch wohl zweitwichtigste Formation des Hard Bop nach den &#8220;Jazz Messengers&#8221; ist das &#8220;Clifford Brown &amp; Max Roach Quintet&#8221;, das vom Trompeter Clifford Brown und dem Schlagzeuger Max Roach ins Leben gerufen wurden.</p>
<p>Das Genre entwickelte sich unter vielen moderneren Str&ouml;mungen und im Laufe der Jahre immer mehr in eine soulige Richtung. Zu verdanken ist das unter anderem dem Saxophonisten Julian Cannonball Adderley, der einige Jahre mit dem weltber&uuml;hmten Trompeter Miles Davis um die Welt tourte. Er spielte mit seinem eigenen Quintet, dem &#8220;Cannonball Adderley Quintet&#8221;, Hard Bop-Songs mit erheblich mehr Soul als etwa noch Art Bakley und lie&szlig; so den Soul Jazz entstehen.</p>
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		<title>Jazz und Mode in den Zwanzigern</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Flapper]]></category>
		<category><![CDATA[Hedonismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend der 1920er Jahre war die Damenmode stark von der Identit&#228;t des Jazzalters gepr&#228;gt.&#160;Die Jazzkultur zog schon fr&#252;h trendbewusste Modefans an. Sie trugen mit ihren charakteristischen Stylings rasch dazu bei, dem Jazz ein beinahe unverwechselbare Pr&#228;gung zu geben. Die Dame von damals, die ausgel&#246;st vom Ende des Ersten Weltkriegs und nach der &#220;berwindung der Grippewelle, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_1550" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><img class="size-medium wp-image-1550" title="Jazzcombo © Isaxar - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2011/11/wpid-5d884bb284d08af53119ac2d3dcde58f.jpeg" alt="Jazzcombo © Isaxar - Fotolia.com" width="211" height="180" /><p class="wp-caption-text">Jazzcombo © Isaxar - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>W&auml;hrend der 1920er Jahre war die Damenmode stark von der Identit&auml;t des Jazzalters gepr&auml;gt.&nbsp;Die Jazzkultur zog schon fr&uuml;h trendbewusste <a title="Modefans" href="http://www.modefans.at" target="_blank">Modefans</a> an. Sie trugen mit ihren charakteristischen Stylings rasch dazu bei, dem Jazz ein beinahe unverwechselbare Pr&auml;gung zu geben.</p>
<p>Die Dame von damals, die ausgel&ouml;st vom Ende des Ersten Weltkriegs und nach der &Uuml;berwindung der Grippewelle, die 1918 tausende von Opfern forderte, wollte sich einfach nur ihres Lebens erfreuen. Technische Neuerungen in der Textibranche, vor Allem die Durchsetzung der N&auml;hmaschine, machten es vielen Frauen m&ouml;glich Mode im heimischen Umfeld selbst herzustellen. Die Mode wurde somit auch f&uuml;r weniger betuchte Frauen interessant und war nicht l&auml;nger eine reine Sache der Eliten.&nbsp;</p>
<p>Das Selbstbewusstsein der Frau wurde durch die 1920 in den Vereinigten Staaten und in 1928 in Gro&szlig;britannien garantierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeittafel_Frauenwahlrecht" target="_blank">Wahlberechtigung</a> noch einmal verst&auml;rkt. Die, so von den starren Fessel der Gesellschaft befreiten Frauen schnitten sich nun trendige Frisuren und trugen hohe Abs&auml;tze.</p>
<p>Jazz war der Sound der die Jugend und Modekultur der damaligen Zeit ma&szlig;geblich pr&auml;gte. Wider allem Schrecken, den die gesellschaftlichen Trag&ouml;dien, vor allem der erste Welkrieg ausl&ouml;ste, setzte sich in der Jugendkultur das Prinzip des Hedonismus durch. Scott Fitzgerald bezeichnete diese Generation, die das schnelle Leben, den Tanz, den treibenden Sound des Jazz und den Aufstand gegen die Autorit&auml;ten liebte, als eine Verlorene.</p>
<p>Die wilden M&auml;dchen dieser Zeit, Flapper genannt, passten sich mit kurzen R&ouml;cken an die burschikosen T&auml;nze der 1920er an.&nbsp; Schon w&auml;hrend die M&auml;nner im Krieg k&auml;mpften kamen den Frauen immer mehr Aufgaben zu, die einstmals reine M&auml;nnersache waren, diese gaben ihnen ein ganz anderes, ein moderneres Rollenverst&auml;ndnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Michelle Gloria-Weimann</em></p>
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		<title>Cool Jazz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 11:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Cool Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Stilrichtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Cool Jazz, die in den 1940er enstandene Weiterentwicklung des Bebops, kann ohne zu &#252;bertreiben als Quantensprung der Musikgeschichte betrachtet werden.&#160; Schon der Bebop schickte sich an den Jazz weg von der reinen Unterhaltungsmusik hin zu einer Musk zu richten, die ohne mit der Wimper zu zucken, als k&#252;nstlerisch anspruchsvoll bezeichnet werden kann. Mit dem Aufkommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1902" class="wp-caption alignleft" style="width: 95px"><img class="size-medium wp-image-1902" title="© Dmitri MIkitenko - Fotolia.com" src="http://www.ainvitaujazz.com/wp-content/uploads/2011/12/wpid-b2ae3f1b65af8e74ed128790d78c815f.jpeg" alt="© Dmitri MIkitenko - Fotolia.com" width="85" height="114" /><p class="wp-caption-text">© Dmitri MIkitenko - Fotolia.com</p></div>
<p>Cool Jazz, die in den 1940er enstandene Weiterentwicklung des Bebops, kann ohne zu &uuml;bertreiben als Quantensprung der Musikgeschichte betrachtet werden.&nbsp;</p>
<p>Schon der Bebop schickte sich an den Jazz weg von der reinen Unterhaltungsmusik hin zu einer Musk zu richten, die ohne mit der Wimper zu zucken, als k&uuml;nstlerisch anspruchsvoll bezeichnet werden kann. Mit dem Aufkommen des Cool Jazz wurde der extovertierte Klang des Bebops durch introvertiere, k&uuml;hle Kl&auml;nge abgel&ouml;st. Daher auch die Bezeichnung &#8220;cool&#8221;, die sich weniger auf den Habitus der K&uuml;nstler, sondern auf die k&uuml;hle Grundhaltung der Musik bezieht.&nbsp;</p>
<p>Mit dem Cool Jazz hielten strukturierte Arrangements Einzug in die Form des Jazz, was von den stilgebenden Musikern, die meist eine akademische musikalische Ausbildung besa&szlig;en, eingeleitet wurde.&nbsp;</p>
<p>Fragt man nach den V&auml;tern, den Begr&uuml;ndern, der Avantgarde des Cool Jazz, so f&auml;llt wahrscheinlich als erstes der Name Claude Thornill. Dieses musikalisches Genie machte sich nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinem Claude Thornhill Orchestra einen Namen in der Jazz-Szene. In seinem Umfeld arbeiten K&uuml;nstler wie Gil Evans und auch die Legende Miles Davis. Jeder von ihnen steuert einen Teil seines Genius bei, um den Cool Jazz als Stilrichtung zu etablieren.&nbsp;</p>
<p>Die meisten dieser Legenden waren in vorangegangen Zeiten einmal Beboper, gro&szlig;e Musiker mit Konzertausbildung. Im Jahre 1953 gelangt Miles Davis zu gro&szlig;em Erfolg mit seiner Platte &#8220;Birth of the Cool&#8221;, die wie keine andere symbolisch f&uuml;r den &Uuml;bergang von Bebop zu Cool Jazz steht.&nbsp;</p>
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