Geschichtliches zu Jazz-Musik

Quelle: samkling/Flickr.com

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Der Jazz ist eine Musikrichtung, welcher schon eine lange Geschichte hat und somit auf eine interessante Chronik zurück blicken kann. So findet dieser seinen Ursprung in der Zeit der Sklavenarbeit, als die Schwarzen in Amerika noch keine Rechte hatte und Rassismus an der Tagesordnung war. So schreibt eine Fachzeitschrift, dass der Jazz am 13. Mai 1896 um 19.05 Uhr von Buddy Bolden erfunden worden sei. Dies ist natürlich so formuliert totaler Schwachsinn, da eine Musikrichtung nichts ist, was von einem Tag zum anderen entsteht, sondern sich über einen längeren Zeitraum hin entwickelt. Natürlich ist diese Aussage auch nicht ganz ernst gemeint, sondern eher provokativ formuliert und soll zumindest einen kleinen Anhaltspunkt über die Entstehung geben.

So hat es wie schon angeschnitten seinen Ursprung bei den schwarzen Sklaven aus Amerika. Deren Gesänge, welche übrigens auch den Ursprung für viele weitere Musikrichtungen haben, vermischten sich mit der europäischen Blasmusik. Das war so etwas wie der Grundstein für die Jazz Musik. So entstanden dabei die Brass Bands, welche als wichtigstes Stilmittel für den Jazz gelten.

Interessant sind zwei Dinge. Zum einen waren es erstaunlicherweise die Weißen, welche für die endgültige Verbreitung der Musik verantwortlich waren, obwohl der Jazz als Musik der Schwarzen galt. Zum anderen erlebte der Jazz nicht nur einen Höhepunkt, sondern hatte aufgrund seiner hohen Wandlungsfähigkeiten mehrere Blütezeiten. Die erste erlebte er dabei wohl um 1897, da in New Orleans die Prostitution legalisiert wurde und somit den Jazzmusikern vielfältige Arbeitsmöglichkeiten verschaffte. Hinzu kommt, dass sich in den 20er Jahren Chicago zu einer Art Metropole des Jazz entwickelte und somit auch die Entwicklung weiter voran trieb. Die 60er Jahre können wohl als einer der “höchsten Höhepunkte” angesehen werden, da durch den Free Jazz alle möglichen grenzen gesprengt werden.

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